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Ergebnis Bürgermeisterwahl
[ Stand: 02.03.2008, 23:09 Uhr ]
| Thomas Weißinger (CSU)
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26,6 %
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| Manfred Wolf (SPD)
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66,4 %
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| Katrin Müllegger-Steiger (Grüne)
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7,1 %
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Ergebnis Gemeinderatswahlwahl
[ Stand: 02.03.2008, 23:13 Uhr ]
| CSU
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36,4 %
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9 Sitze
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| SPD
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43,8 %
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11 Sitze
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| Grüne
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8,1 %
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2 Sitze
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Freie Wähler-
gemeinschaft Kissing
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11,7 %
|
2 Sitze
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Blick in die Kommunen: Kissing
[ 22.02.2008 ]
"Wir werden uns nicht ausruhen"
Beim Dämmerschoppen wirbt die SPD für eine hohe Wahlbeteiligung
Kissing. Der
öffentliche Nahverkehr, das Gymnasium im Landkreis-Süden und Erfolge im
Altort, das waren die wichtigsten Themen bei einem Dämmerschoppen der
Kissinger SPD. Im Marxenwirt stellten sich Bürgermeister Manfred Wolf,
Landratskandidat Ronald Kraus sowie Gemeinderats- und
Kreistagskandidaten den Fragen interessierter Bürger.
Manfred Wolf hob in seinem Grußwort die Erfolge im Altort heraus. Dazu
zählte er unter anderem die Platzgestaltung bei der St.-Stefanskirche
und den Radweg an der Bahnhofstraße. Kissing habe in den vergangenen
zwölf Jahren eine gute Familienpolitik gemacht, wovon auch die vielen
Betreuungsmöglichkeiten und Kinderspielplätze zeugten. "Aber wir werden
uns nicht ausruhen", versprach Wolf.
Landratskandidat Ronald Kraus, der den Kissinger SPD-Ortsverein seit
sechs Jahren leitet, warb für eine hohe Wahlbeteiligung auch bei der
Kreistagswahl. Zudem berichtete er von seinen Veranstaltungen im
Landkreis. "Besonders bei der AVA erwarten die Bürger eine rückhaltlose
Aufklärung", sagte er.
Gymnasium gefordert
Weiterhin forderte Ronald Kraus: "Wir brauchen endlich ein Gymnasium im
Landkreis-Süden." Der Erhalt wohnortnaher Teil- und Hauptschulen sei für
die SPD ebenfalls wichtig.
Quelle: Friedberger Allgemeine (FA) vom 22.02.2008
[ 21.02.2008 ]
Wolfs Revier
Mit
Bürgermeister Manfred Wolf unterwegs in Kissing - Sein Amt sei ein
Traum, sagt er, und der soll noch nicht zu Ende gehen
Kissing.
Manfred Wolf dreht eine Runde durch seine Gemeinde. Vom Rathaus zur
Grundschule, zur Paartalhalle, zur Tribüne am Fußballplatz, zur
Skateranlage, zur öffentlichen Bücherei und wieder zurück.
Unterwegs muss der SPD-Bürgermeister oft anhalten. Wohin er auch kommt,
die Leute grüßen ihn. Manfred Wolf (52) lächelt dann zufrieden. Selbst
die Grundschüler wissen, wer dieser Mann im langen schwarzen Mantel ist,
der an jenem kalten Tag durch Kissing läuft. "Ah, da ist der Herr
Bürgermeister", rufen ihm einige zu. "Hallo, grüßt's euch", antwortet
Manfred Wolf.
Gleich darauf sagt er: "Es ist ein Traum." Das sagt er immer wieder, ob
in Ausschusssitzungen des Gemeinderats oder eben jetzt. Die Grundschule
mit ihrem Erlebnispausenhof, gestaltet und entstanden mit Hilfe der
Kinder und ihrer Eltern - "ein Traum". Die Arbeit mit dem Gemeinderat -
"ein Traum".
"Wir haben so ein kollegiales Termin. Es wird zielorientiert und offen
diskutiert, alle - auch in der Verwaltung - sind höchst motiviert, und
das erlebe ich schon seit Jahren", sagt Wolf, und mit Blick auf den
Wahltermin am 2. März: "Es wäre schade, wenn es für mich nicht weiter
geht."
Wolf hat genaue Vorstellungen davon, wie Kissing in ein paar Jahren
aussehen kann. Er stoppt an der Wiese gegenüber der öffentlichen
Bücherei, wo ein Pflegeheim entstehen soll, und zieht eine Digitalkamera
aus der Manteltasche. "So wird es hier bald nicht mehr ausschauen",
sagt er und drückt auf den Auslöser. Das Foto wird er später auf seinem
Computer speichern, bei den Abertausend anderen Bildern von Kissing.
Der frühere Beamte - 1996 wechselte er von einer verantwortlichen
Position bei der Königsbrunner Bereitschaftspolizei (EDV-Abteilung) ins
Rathaus - ist stolz auf den Einsatz moderner Technik. Die Internetseite
der Gemeinde ist Chefsache, der Beamer im Sitzungssaal für
Präsentationen selbstverständlich. Damals, als Wolf das Gerät einführte,
hätten andere noch gar nicht gewusst, wie man dessen Namen schreibt.
Auch bei der Polizei hatte er Traumjobs, war Zugführer. Ob er diesem
Lebensabschnitt manchmal eine Träne nachweine? "Wissen Sie", sagt Wolf
nachdenklich, "Nein, nein. Ich hab das gern gemacht, aber die
Entscheidung, in die Politik zu gehen, habe ich nie bereut."
Manfred Wolf ist in Kissing geboren und aufgewachsen. "Kissing ist mein
Programm", sagt er, und es klingt nicht pathetisch. Er wolle für das
Wohl der Menschen da sein, er sei ein Helfer-Typ.
Zur SPD kam Wolf erst Anfang der 90er Jahre nach reiflicher Überlegung.
"Ich habe mich über alle Parteien informiert. Als erstes war ich bei
einem Dämmerschoppen der CSU", erinnert er sich. Als Vorbilder nennt er
Helmut Schmidt und Willy Brandt, die großen SPD-Bundeskanzler.
Zur Bundespolitik hat Wolf dennoch eine eigene Meinung, er vergleicht
sein Verhältnis zu ihr mit dem Fußball: "Ich spiele nicht in der
Bundesliga und nicht in der Landesliga - mir liegt Kissing am Herzen."
Und da gehe es um jeden Kanaldeckel. Seitdem Manfred Wolf 1996 zum
Bürgermeister gewählt worden ist, läuft er mit anderen Augen durch die
Gemeinde - und achte tatsächlich auf den Zustand eines jeden
Kanaldeckels, sagt er.
Sechs Fragen an Manfred Wolf
Was ist die größte sportliche Leistung Ihres Lebens?
MW: Das Bayerische Goldene Sportabzeichen als 32-Jähriger und der
Friedberger Halbmarathon in 1:45 Stunden im vergangenen Jahr.
Was wollten Sie als Kind werden?
MW: Banker.
Worüber können Sie lachen?
MW: Über gute Witze in geselligen Runden.
Ihr Lieblingsbuch, Lieblingsfilm, Lieblingskünstler?
MW: Buch: "Möwe Jonathan" von Richard Bach, Film: "Zurück in die Zukunft", Künstler: Vincent van Gogh.
Welcher Persönlichkeit der Geschichte wären Sie gerne einmal begegnet?
MW: Willy Brandt.
Haben Sie ein Lebensmotto?
MW: Wenn es nicht so läuft, wie ich es gerne hätte, wird es nur besser.
Quelle: Friedberger Allgemeine (wida) vom 21.02.2008
[ 11.02.2008 ]
"Die CSU hat jahrelang geschlafen"
Aschermittwochs-Nachlese: SPD-Schwaben-Chef Harald Güller wirft der bayerischen Regierung schwere Versäumnisse vor
Kissing.
Zwei Tage später als andere Parteien hatte die Kissinger SPD zur
politischen Diskussion - zu einer Aschermittwochs-"Nachlese" - geladen.
Als Hauptredner sprach dabei Harald Güller, der Geschäftsführer der
SPD-Landtagsfraktion und Bezirksvorsitzende, vor allem über landes- und
bundespolitische Themen.
Ministerpräsident Beckstein habe keine eigene Meinung
Seit dem letzten Aschermittwoch habe sich in Bayern nichts bewegt, sagte
er. "Es war ein verlorenes Jahr für Bayern!" Die CSU sei nur mit sich
selbst beschäftigt gewesen, Ministerpräsident Beckstein habe keine
eigene Meinung gezeigt, behauptete Güller. Und weiter: Anfragen der SPD
habe Beckstein nicht beantwortet.
Der bayerischen Staatsregierung hielt er vor, Steuergelder zu
verschwenden - hinsichtlich der Kosten für Büro und Reisen, die der
frühere Ministerpräsident Edmund Stoiber immer noch verursache. "Stoiber
war immer lieb und teuer, jetzt ist er nur noch teuer."
Zudem sprach sich Güller entschieden gegen den Transrapid aus und machte
eine Gegenrechnung auf: "Mit dem Geld könnten wir fünf Jahre lang 2000
Lehrer bezahlen oder die Zahl der Krippenplätze verdoppeln."
Dass CSU-Parteichef Huber und Ministerpräsident Beckstein nicht gewusst
haben wollen, was in der Bayerischen Landesbank abgelaufen ist, wollte
Güller nicht glauben: "Beide waren im Aufsichtsrat. Entweder haben sie
ihre Aufgabe nicht ernst genommen oder sie haben gelogen." In der
Kreis-CSU sei es mit der Aufsicht auch nicht weit her, meinte Güller,
und verwies auf die Vorgänge in der Abfallverwertungsanlage.
Güller fuhr mit seiner Abrechnung fort: Die CSU habe mit der Wahl von
Huber das "S" für "sozial" aus ihrem Namen gestrichen. Als Beispiel
hierfür verwies er auf die Pendlerpauschale und die Diskussionen um den
Mindestlohn.
Im Bereich der Bildungspolitik forderte er mehr Chancengleichheit, eine
längere gemeinsame Schulzeit und den Erhalt der kleinen Schulen auf dem
Land. Zu einem Gymnasium im Landkreis-Süden sagte er: "Die CSU hat
jahrelang geschlafen und blockiert. Jetzt ist auf einmal ein
Schulraumgutachten nötig."
Landratskandidat Ronald Kraus befürwortete in seiner Rede ebenfalls ein
Gymnasium. Ob dessen Standort Kissing oder Mering sein solle, ließ er
aber offen: "Wir diskutieren, wo es hin kommt, wenn fest steht, dass es
kommt."
Für ihre Kommunalpolitik stellte er der örtlichen SPD ein hervorragendes
Zeugnis aus: Der Ortsverein habe in Kissing ein gutes Team aufgestellt,
meinte Kraus, außerdem habe er Bürgermeister Manfred Wolf, der bereits
zwölf Jahre gute Arbeit geleistet habe, wieder als Spitzenkandidaten.
"Wir haben bewiesen, dass wir etwas leisten können."
Quelle: Friedberger Allgemeine (glb) vom 11.02.2008
[ 01.17.2008 ]
Eine Kneippanlage für Kissing
SPD startet mit der Vorstellung der Kandidaten in den Wahlkampf
Kissing. Bei bester Stimmung im vollbesetzten Saalbau Alt-Kissing konnte
der Landratskandidat und Ortsvereinvorsitzende Ronald Kraus zahlreiche
Gäste bei der Veranstaltung der Kissinger SPD begrüßen. Nach dem
musikalischen Auftakt durch die Musikkapelle Kissing erläuterte Kraus
die aktuelle Landkreispolitik und zeigte das Wahlprogramm des
SPD-Kreisverbandes auf. Besonders ging er auf die Themen
Abfallwirtschaft, Krankenhäuser und Schulpolitik ein.
Bürgermeister Manfred Wolf stellte alle 24 Gemeinderatskandidatinnen und
-kandidaten vor, wobei nur eine Kandidatin wegen eines
Krankenhausaufenthaltes nicht anwesend sein konnte.
Besonderen Schwerpunkt widmete er der Aussage, dass verdiente und
langjährig ehrenamtlich tätige Persönlichkeiten bei der SPD immer hoch
geschätzt würden, was sich auch besonders in der Listenaufstellung
bemerkbar mache.
Sicherung der Finanzen
Zehn derzeitige Mitglieder des Gemeinderats plus Bürgermeister seien
wieder mit angemessenem Platz auf der SPD-Liste. Mit Blick auf das
Wahlprogramm führte Wolf aus, ein noch attraktiveres Kissing anzustreben
und weiterhin die Vereine unterstützen zu wollen sowie den Lechsteg,
die Sicherung der Finanzen und kleinere Investitionen wie etwa die
Errichtung einer Kneippanlage anzustreben.
Bei Bildung und Sozialem steht in erster Linie die Realisierung eines
Gymnasiums im Vordergrund und die Stärkung der Kissinger Schulen, die
Förderung des kulturellen Lebens wie auch des Breitensports.
Bei Arbeit und Wirtschaft denkt die SPD an die Schaffung von weiteren
Arbeits- und Ausbildungsplätzen und die Unterstützung durch
Lehrstellenpaten für die Hauptschüler.
Quelle: Friedberger Allgemeine (FA) vom 17.01.2008
[ 01.10.2007 ]
SPD Kissing zur fünften Klausur in Scheffau
Kissing/Scheffau. Die SPD Kissing fuhr zu einer zweitägigen Klausur
nach Scheffau in das Allgäu. Ein Wochenende lang diskutierten die
Genossen über Erfolge und das Wahlprogramm 2008 für Kissing. Eingeladen
waren die Gemeinderatsfraktion, der Vorstand und die neuen
Gemeinderatskandidaten der SPD.
Ortsvereinsvorsitzender Ronald Kraus begrüßte alle Teilnehmer zur 5.
Klausurtagung im AWO-Ferienheim. Am Beginn stand ein kurzer Rückblick
auf das Wahlprogramm 2002. Diskutiert und ausführlich erläutert wurden
die in den letzten Jahren verwirklichten Vorhaben.
Manche Themen
spielen in der öffentlichen Wahrnehmung im Vergleich zu früher überhaupt
keine Rolle mehr, wie das Thema Trinkwasser oder Katastrophenschutz:
"Das liegt aber nicht daran, dass es diese Punkte nicht mehr gibt,
sondern dass diese früheren Problemfelder gelöst wurden", so Adolf
Pfeiffer, Fraktionsvorsitzender und Gemeinderat seit 1978. "Und die
Gemeinde viel Geld locker gemacht hat", ergänzte Bürgermeister Manfred
Wolf.
Diese Einführungszeit erwies sich als nützlich insbesondere für die
neuen Teilnehmer. Somit konnten anschließend in drei Arbeitsgruppen
zügig und ausführlich die Schwerpunkte des neuen Wahlprogramms
ausgearbeitet werden. Bei der Präsentation und Diskussion zeigte sich,
dass manche Themen für die Teilnehmer eine hohe Priorität genießen. "So
werden wir uns für den Bau eines Gymnasiums in naher Zukunft stark
machen", versprach Wolf.
Mehrfach angesprochen wurde die Schaffung neuer Arbeits- und
Ausbildungsplätze in der Gemeinde und die Lage der Gemeindefinanzen. Der
Einsatz und die Förderung umweltfreundlicher Energien sind ein weiteres
Gebiet, auf dem die SPD weiterhin Druck machen wird. Aber auch über
viele andere Punkte wurde gesprochen und teilweise auch kontrovers
diskutiert. Manfred Wolf motivierte die Teilnehmer dabei immer wieder:
"Wir schauen vorwärts!"
Vor jedem Arbeitsblock gab es einen kurzen lustigen Film zur
Einstimmung. Besonders beeindruckte die Gemeinderatskandidaten ein Film
über eine Trendsportart: Beim "Parcouring" klettern Sportler
schimpansenartig an und auf Häuser und springen über Treppen und tiefe
Abgründe. Die Meinungen gingen auseinander, inwiefern das zum
Ausbildungsprogramm der Gemeinderatskandidaten gehören muss.
Bei einem gemeinsamen Spaziergang mit Blick auf die schneebedeckten
Ällgäuer Alpen bestand ebenso wie abends die Möglichkeit des gemeinsamen
Kennenlernens. Auch das ist wichtig, "denn wir kämpfen als Team
gemeinsam um jede Stimme am 2. März 2008", so Kraus.
Allen Teilnehmer haben die zwei Tage viel Spaß gemacht und viel
gebracht. Beim abschließenden Fazit äußerte Roland Nemetz: "Das einzig
Negative an der Klausurtagung: Die zwei Tage waren zu kurz!"
[ 19.09.2007 ]
Kissings SPD hat ihre Liste schon fertig
Kissing (oh). Die SPD hat nun ihre Gemeinderatskandidaten für die
Kommunalwahl 2008 nominiert. "Die starken 24 vereinen Erfahrung, aber
auch neue Gesichter", so Ronald Kraus, der Ortsvorsitzende, bei der
Nominierungsveranstaltung in der AWO-Begegnungsstätte. Bereits jetzt
bedankte er sich für das Engagement der Kandidaten.
Die Nummer eins auf der Liste ist unangefochten Manfred Wolf, der von
den Genossen bereits im Juni zum Bürgermeisterkandidaten gekürt wurde.
Ihm folgen abwechselnd Frauen und Männer.
Die thematische Vorbereitung auf den Wahlkampf folgt in Kürze: Ende
September werden die die 24 nach Scheffau in Klausur gehen. "Ab dann
werden wir - geschlossen und mit vielen guten Argumenten versehen - die
Wähler von unserer Stärke überzeugen", so Kraus.
- Manfred Wolf
- Traudl Thomas
- Ronald Kraus
- Petra Völk
- Günter Vogt
- Ursula Kronester
- Peter Wittka
- Silvia Rinderhagen
- Adolf Pfeiffer
- Monika Heitzinger-Furchner
- Wilfried Gilch
- Claudia Kögler
- Robert Kronester
- Lisa Völk
- Ludwig Berger
- Erdmute Wege
- Peter Schmidt
- Anneliese Ertl
- Gerhard Fried
- Eric Steinheimer
- Gerhard Mach
- Roland Nemetz
- Andreas Adam
- Rainer Plapst
Ersatzkandidatin ist Elfriede Janisch, Ersatzkandidat Werner Hoffmann.
Quelle: Friedberger Allgemeine vom 19.09.2007
[ 12.09.2007 ]
Gemeinderatskandidaten werden nominiert
Die
Gemeinderatskandidaten der SPD werden am Freitag, den 14. September
2007, ab 19:30 Uhr in der Kissinger AWO-Begegnungsstätte nominiert. Zu
dieser Veranstaltung sind alle Mitglieder und Freunde der Kissinger SPD
herzlichst eingeladen.
Die Kommunalwahl findet am 2. März 2008 statt. Die SPD stellt im
derzeitigen 24-köpfigen Kommunalparlament 12 Gemeinderäte und mit
Manfred Wolf den amtierenden Bürgermeister.
[ 23.07.2007 ]
Eindrucksvolles Votum für Manfred Wolf
Die
Kissinger SPD hat am 20. Juli ihren Bürgermeisterkandidaten für die
Kommunalwahl 2008 nominiert. Manfred Wolf erhielt in der geheimen Wahl
100% Zustimmung. Der 51-jährige ehemalige Polizeibeamte regiert seit
1996 in der Paartalgemeinde. "Ich freue mich auf diese neue
Herausforderung", mit diesen Worten bedankte sich Wolf für das
überwältigende Vertrauen. Von den Genossen und ihrem Vorsitzenden Ronald
Kraus erhielt Wolf einen kleinen Bären, "damit du mindestens soviel
Sympathie erhältst wie Eisbär Knut".
Die gut besuchte Versammlung in der AWO-Begegnungsstätte war der Auftakt
für den Wahlkampf der SPD. Unter dem Titel "Kissing gestern, heute und
morgen" hielt Manfred Wolf vor der Nominierung eine Grundsatzrede. Der
gebürtige Kissinger Wolf erläuterte die Entwicklung der Gemeinde.
Während seiner Kindheit war Kissing "... eine dörflich strukturierte
Gebietskörperschaft und ließ aufgrund zu erwartender steigender
Bevölkerung eine große Kirche mitten in die freien Wiesen und Felder
bauen. Die Firma Frisch ist lange Jahrzehnte der wichtigste Arbeitgeber,
mit fast 2.500 Beschäftigten. Nach und nach ziehen immer mehr Bewohner
hierher. Große Mehrfamilienhäuser werden gebaut und auch viele
Siedlerhäuser kommen dazu."
Die Bevölkerungszunahme setzte sich in den 70-iger Jahren fort: "Weitere
Baugebiete führen zu weiteren Kindergärten, der Erweiterung der Schulen
und der Vergrößerung des Rathauses. Die Gemeinde wächst und wächst."
Die
SPD Kissing will, dass Bürgermeister Manfred Wolf (links) auch 2008
wieder gewinnt. Ortsvereinsvorsitzender Ronald Kraus gratuliert herzlich
zur Nominierung.
.
Wie sieht es heute aus? "Die Sportanlage Paartalhalle mit Gaststätte,
Festsaal, Jugendzentrum, Kegelbahnen und Tribünenanlage ist fertig
gestellt." Die Schule mit dem tollen Pausenhof wurde erweitert und ist
groß genug. Kissing hat zahlreiche Radwege, eine moderne
Wasserversorgung und viele Spielplätze zu bieten. "Die neuen Wohngebiete
sind verkehrsberuhigt aufgebaut und der überregionale Verkehr wird an
den Wohngebieten im Norden vorbei und nicht mitten durch geleitet. Die
Einkaufsmöglichkeiten sind wesentlich verbessert worden, selbst die neue
Tankstelle erfreut sich großer Beliebtheit." Und mit Pfaff silberblau
haben wir auch ganz sichtbar auch beim produzierenden Gewerbe großes
Vertrauen.
Wie geht es in Kissing weiter? "Was bringt die Zukunft? Wir werden
weiterhin expandieren, für unser neues Baugebiet Lerchenwiese liegen
schon über 30 Vormerkungen vor und auch die Infrastruktur wird sich
weiter verbessern. Der V-Markt hat schon begonnen, seine Gebäude zu
errichten, und Kissing wird im Bereich des O&K-Geländes einen
Aufschwung erleben, nicht zuletzt durch die rückwärtige Erschließung
zwischen dem alten und neuen Bahnhof. Durch den Zuzug werden in den
nächsten Jahren die Kinderzahlen bzw. Schülerzahlen gleich bleiben und
wir werden selbstverständlich unseren Hut in den Ring werfen, wenn es um
den Standort eines neuen Gymnasiums für den südlichen Landkreis geht."
Auch auf die verkehrsmäßige Situation im Altort und einen SPD-Antrag
ging der Bürgermeister ein: "Mit Ausbau der Kreisstraße nach Ottmaring
wird angedacht, die Bachernstraße gleich mit neu auszubauen. Hier ist es
ja wichtig, die Kanäle zu erneuern und die Wasserleitungen
auszutauschen."
Zum Schluss beschwor Manfred Wolf die Anwesenden "sich einzubringen und
mit zu machen" und versprach "weiterhin die Gemeinde Kissing mit
Erfahrung und mit Eurer Hilfe nach vorn zu bringen".
Die Nominierung und Bildung der Wahlliste findet am 14. September statt.
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Sitzverteilung:
(Stimmenanzahl in Klammern)
Kraus Ronald (3646)
Vogt Günter (2853)
Berger Ludwig (2804)
Rinderhagen Silvia (2494)
Wittka Peter (2420)
Völk Petra (2393)
Thomas Edeltraud (2357)
Kronester Ursula (2319)
Pfeiffer Adolf (2312)
Gilch Wilfried (2247)
Nemetz Roland (1725)

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